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Schwank Praxisbericht

Kosteneffizient heizen im Bestand
Dunkelstrahler ersetzen Kesselanlage

„Montage und Inbetriebnahme verliefen reibungslos. Was mich besonders erfreut hat, Angebot und Rechnung waren deckungsgleich und ohne Überraschungen. Rundum fühlten und fühlen wir uns heute noch kompetent beraten.“

Brigitte Biffar,
Geschäftsführerin Biffar GmbH & Co. KG

Das Projekt

Seit über 50 Jahren realisiert die Biffar GmbH & Co. KG im pfälzischen Edenkoben einbruchhemmende, hochwertige und individuelle Eingangstüren, Vordächer und Aluminiumfenster. Das mittelständische Unternehmen fertigt seit jeher in nahezu den gleichen Fertigungshallen, lediglich das Lager und der Bereich Wareneingang sind neueren Baudatums. „Für traditionelle Fertigungsbetriebe ist das nicht untypisch,“ verrät Vertriebsingenieur Torsten Koopmann, Schwank GmbH. „Bestehende Produktionsflächen müssen oft bei laufendem Betrieb saniert werden. Die wenigsten Unternehmen haben die räumlichen Gegebenheiten, um Hallenabschnitte komplett neu zu bauen und die Produktion dorthin umzuziehen. Für den Großteil würde ein Neubau eine Produktionsunterbrechung für mehrere Monate bedeuten.“

Bei Biffar war es ähnlich. Während Produktionsmaschinen, Lackiererei oder Galvanikbereiche auf dem neusten technischen Stand sind, blieb die Bausubstanz bis vor wenigen Jahren unberührt.

Die Aufgabenstellung

Der stete Anstieg der Energiekosten und die immer häufiger werdenden Instandhaltungsmaßnahmen machte eine Sanierung der Heizungsanlage unumgänglich. Beheizt wurden bislang die Produktionsbereiche und das Hochregallager mit indirekt betriebenen Warmlufterzeugern. Für die Warmwasseraufbereitung zeichnete sich ein 750 kW Kessel, befeuert mit den Holzabfällen aus der Produktion, verantwortlich. Als reversibles System und um Lastspitzen abzufangen, stand ein weiterer erdgasbetriebener Kessel mit 1.500 kW bereit. An die Heizungsanlage war auch die benötigte Prozesswärme angekoppelt. Die Komplexität der Steuerung von Heizungsanlage und Prozesswärme versteht sich von selbst.

Im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen begann Biffar mit der Suche nach einer ebenso effektiven wie wirtschaftlichen Heizungslösung, die ebenso die Steuerung und Kontrolle der Heizungsregelung vereinfachen sollte.

Die Umsetzung

Schwank nahm sich den gegebenen Bedingungen an und erarbeitete gemeinsam mit Biffar ein Heizkonzept auf Basis von Infrarot-Dunkelstrahlern.

Verbaut wurden in den fünf Hallenabschnitten 21 Hochleistungs-Dunkelstrahler calorSchwank. Während die Bereiche Produktion, Furnier und Wareneingang vollflächig beheizt wurden, hat man in anderen Bereichen auf die zonenweise Beheizung einzelner Arbeitsplätze Wert gelegt. Die Schreinerei wurden ebenfalls mit Schwank Dunkelstrahlern beheizt. Hier, wo die Staubabsaugung früher die warme Luft quasi direkt wieder abgeführt hat, spürt man den Effekt der Strahlungsheizung am eindrucksvollsten.

In Abstimmung mit dem Produktionsleiter wurden die Montage der Heizung, der Gasleitung sowie die Elektroinstallation während der normalen Fertigungszeiten ohne Einschränkung des Produktionsablaufes ausgeführt.

Das Fazit

Biffar konnte durch die Sanierungsmaßnahmen den 1,5 MW Gaskessel komplett ersetzen und spart darüber hinaus deutlich an Energiekosten.

Michael Erb, Einkaufsleiter Biffar: „Die Dunkelstrahler haben alleine im ersten Jahr, und das hat für die neue Heizung erst im März begonnen, 19 % Energiekosten eingespart. Das deckt sich exakt mit den Angaben, die Schwank im Vorfeld getätigt hat. Darüber hinaus hat die einfache und präzise Steuerung der Heizung bei unserer Haustechnik deutlich für Entspannung gesorgt. Auch das Wohlgefühl unserer Mitarbeiter hat sich durchweg gesteigert.“

Die kommenden 15 Jahre wird Biffar mit der Heizung nichts mehr zu tun haben. Mit Abschluss des Premium Service-Pakets GARA plus verlängert sich die Schwank-Garantie vollumfänglich und automatisch auf 15 Jahre.